Ein winziges Lebenszeichen

Ich habe eine Sommer hinter mir, der einfach keine Kreativität ausspucken wollte. Ich habe mich damit arrangiert, vor zwei Tagen noch behauptet, dass Schreiben gerade nicht meins sei, und dann gestern mein #NaNoWriMo-Projekt 2014 ausgedruckt und bis eben durchgelesen.
Knapp 90 Normseiten, die erstaunlich wenig Anmerkungen bekommen haben. Ein paar Tippfehler, ein Kapitel voller Tempuswechsel (passiert mir immer, wenn ich mich total ins Geschehen hineinziehen lasse und dann versuche, all das aufzuschreiben, was passiert. Dann wechsle ich immer ins Präsens) und hier und da noch ein paar Szenen, die etwas mehr Fleisch auf die Rippen bekommen können.
Aber auch jede Menge Schmunzeln, ein paar Mal habe ich laut gelacht und am Ende ein paar Tränchen verdrückt. Erstaunlich, denn beim Schreiben habe ich damals nicht so emotional reagiert.

Fazit: Ich will diesen Roman beenden. Und ich will einen Verlag dafür finden, denn ich glaube wieder an das, was ich da mache.
Ob ich den Roman allerdings im NaNo 2015 als Rebell fortführe, wird sich zeigen. Möglicherweise habe ich nicht mehr genug Plot, um 50k damit zu schaffen. Vielleicht schreibe ich auch einfach im Oktober so viel daran, dass ich nicht mehr genug Plot habe. Wie auch immer: Ich mag wieder schreiben. Und ich mag das, was ich geschrieben habe. Und das ist mir wirklich lange nicht mehr passiert.

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